Aktuelles


HFH Winterwanderung

 

Am 3. Januar trafen sich einige Vereinsmitglieder zur Winterwanderung der HFH. Die Einladung in diesem Jahr lautete „Helmsheim von der anderen Seite entdecken“. Das Wetter verhieß anfänglich wirklich nichts Gutes: Regen, Regen und immer noch Regen. Die Befürchtung, Helmsheim von der nassen Seite zu entdecken, bewahrheitete sich dann zum Glück doch nicht. Vom Bahnhof ging es Richtung Neibsheim, über die Felder zum Aschberg und endete am Leiselbacher Hof.

Dort wurde die muntere Gruppe von Familie Schwedes herzlich willkommen geheißen. Geschützt vor Wind und Regen gab es Glühwein und Grillwürstchen. Herzlichen Dank an Klaus für die Organisation!

Text und Foto: M Kraski



Erstes Probewochenende ohne Proben / Spielerwochenende 2023

Am Freitag, den 27.10.2023 fuhren wir, das Jugend- und das erste Orchester, gemeinsam zum ersten Probewochenende ohne Proben, bei dem, wie der Name schon sagt, nicht das Einstudieren neuer Orchesterstücke im Vordergrund stand, sondern die Gemeinschaft des Vereins. Unser Lager bezogen wir auf der Schönbrunner Hütte im Schwarzwald nahe Bühlertal. Danach wurde gemeinsam gekocht und gegessen. Der Abend wurde mit Akkordeon und Gitarre, Gesang und dem ein oder anderen Disco-Fox abgerundet und dauerte für manche kürzer und andere länger.
Am nächsten Morgen wurde in Arbeitsteilung das Frühstück vorbereitet. Während die einen zum Bäcker fuhren, deckten andere den Tisch. Nach dem Frühstück ging es los zu einer knapp 15 Kilometer langen Rundwanderung durch die Gertelbach-Wasserfälle und vorbei am Haus Nickersberg und zurück. Wir hatten Glück mit dem Wetter und sogar die Sonne kämpfte sich durch, auch die Wege waren gut, bis auf ein bis zwei „Abkürzungen“, zum Beispiel durch eine Rückegasse, die für einige schmunzelnde Gesichter gesorgt hatte. Durchgefroren kamen wir zurück zur Hütte, wo der Kachelofen schon brannte und der gebackene Kuchen von einigen Spieler/innen bereitstand. Zum Abendessen wurde gegrillt. Danach stand der Spieleabend an, der aus unterschiedlichen Kleinspielen aufgebaut war. Egal ob es um das geschickte Falten eines Origami-Schweinchens ging, das kreative Schreiben eines Gedichtes, das Musik-Quiz, das entspannte Kindheitshelden anhand ihrer Titellieder erraten oder das schwierige Konsonanten-Erklären – alle haben begeistert mitgemacht. Nach zwei Stunden wurden das Gewinnerteam bekannt gegeben und die Preise verteilt. Danach wurde der Abend mit Musik abgerundet.
Der dritte Tag war regnerisch, weshalb wir auch die kleine, eigentlich noch anstehende Wanderung nicht machen konnten und stattdessen nach einem gemeinsamen Frühstück, dem Aufräumen und dem gemeinsamen Essengehen im Bühlertal bereits nach Hause fuhren.
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen des Wochenendes beigetragen haben.
Es war ein wunderschönes erstes Spielerwochenende, das bestimmt nicht unser letztes war! Annika






Hier sind wir wieder im März 2024 zum Probenwochenende



Starke Männer braucht der Verein
Fotos: A.Feldmann




Ferientreff beim Vorstand




Bilder : L Huber
                                                                                       
   
Schlemmerfest 2023

Fotos: Kraski



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Unterstützung für den evangelischen Kindergarten Helmsheim

 

Bild: HFH

Mit einer Spende von 1.000 € unterstützen die Harmonika-Freunde Helmsheim den evangelischen Kindergarten Sonnenschein.

Anlässlich des Kirchenkonzertes Ende März hatte der Verein um Spenden gebeten, die nun im Rahmen der Jahreshauptversammlung an die Vertreterinnen der Kirchengemeinde und des Kindergartens in Form eines Schecks übergeben wurden.

Das Geld wird für die Neugestaltung des Außengeländes verwendet werden.
Wir freuen uns, dass wir mit diesen 1.000 € viele kleine Kinderwünsche erfüllen dürfen






Foto: Daniel Hennigs

Prägnant in die Tasten gegriffen

Kirchenkonzert der Harmonikafreunde Helmsheim

 

Von Daniel Hennigs

 

Vieles – oder besser gesagt: alles – richtig macht man bei den Harmonikafreunden Helmsheim in puncto musikalische Nachwuchsarbeit. Wo zunehmend mehr musiktreibende Vereine fehlenden Nachwuchs beklagen oder mit allenfalls noch einer Handvoll Musikschülern versuchen, mehr oder weniger mühsam einen Klangkörper aufzubauen, weist der umtriebige Akkordeonverein im Bruchsaler Stadtteil Helmsheim ein 19-köpfiges Jugendorchester auf – somit größer als manches Erwachsenen-Akkordeonorchester anderer Vereine. Und „Verstärkung“ durch erwachsene Mitmusiker ist hier auch nicht nötig, selbst „Ergänzungsstimmen“ wie Klavier oder Schlagzeug sind selbstredend mit Jugendspielern besetzt. Unter dem bewährten, gleichermaßen schlichten wie effektiven Dirigat Steffen Hubers wartete das Orchester mit einem prägnanten Klangbild auf und flutete die evangelische Melanchthonkirche im Helmsheim geradezu mit Akkordeonklängen vor allem aus dem Pop-Bereich. Neben ruhigen Balladen wie Bette Midlers „The Rose“ und Robby Williams‘ „She’s the one“ sorgten, neben weiteren Titeln, vor allem ein vierteiliges Gospel-Potpourri, etwa mit „Kumbayah“ oder „Go down Moses“, sowie das von Orchestermitglied Tobias Kraski selbst arrangierte, vorwärtstreibend gespielte „Viva la vida“ der Gruppe Coldplay für viel Beifall, dem zum Dank noch zwei Zugaben gewährt wurden. Doch nicht nur Spannung im Ton und ein selbstbewusstes Lautstärkeniveau boten die jungen Leute, sondern sie agierten auch spieltechnisch sehr sicher(was ja bei Jugendorchestern nicht immer selbstverständlich ist). Nach diesem gelungenen ersten Konzertteil setzte dann das 1. Orchester des Vereins, das seit mittlerweile einigen Jahren unter der Leitung des jungen, unter anderem auch in Trossingen am Hohner-Konservatorium ausgebildeten Akkordeonisten Jens Rützler steht, weitere und ebenso prägnante musikalische Akzente. Zu einem guten Akkordeonorchesterkonzert gehört immer auch Originalliteratur für ebendiesen Klangkörper – hier hatte Rützler das relativ neue Werk „Contrasti“ des in der Szene bekannten Komponisten Ronny Fugmann ausgewählt. Titelgerecht setzten die Musikerinnen und Musiker konzentriert und technisch präzise die vielfältigen Klangcharaktere dieses Werkes um, vom empfindsam zurückgenommenen Moment bis zur großen Melodienseligkeit wurde alles stimmig dargeboten. Klassische Anklänge im poppigen Gewand folgten mit dem von Gottfried Hummel arrangierten Potpourri „Zauberflöte in Rhythm“ über bekannte Melodien aus Mozarts gleichnamiger Oper. Nach einem ruhigen „Sound of Silence“ von Paul Simon, in einem derzeit recht beliebten Akkordeon-Arrangement von HG Kölz, bot eine Abfolge verschiedener Musical-Melodien der Sherman-Brüder – etwa „Mary Poppins“ oder „Das Dschungelbuch“ – sowie, als Zugabe, „I will follow him“ aus dem Film „Sister Act“, den gehörigen Schwung zum Konzertausklang, der mit vom Publikum stehend dargebrachtem Beifall in der vollbesetzten Kirche belohnt wurde.




Foto: Daniel Hennigs


 

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HFH im Willy  Ausgabe April 2022




                   

          

                                                                                                           
                                                                                                                                                    
                             
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